Newsletter, vergleich.de 28. Juni 2009

 

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Wussten Sie schon?

41.000 – so viele falsche Euro-Banknoten waren 2008 deutschlandweit im Verkehr. Besonders häufig gefälscht wurden die 100-Euro-Note sowie der „falsche Fuffziger“. Warum sich also nicht mal die Zeit nehmen und das Geld in seinem Portmonee genauer betrachten? Hier finden Sie die wichtigsten Sicherheitsmerkmale von Euro-Banknoten: 





1.    Oberfläche
Die Papierstruktur von Euro-Scheinen ist besonders griffig, da es auf Spezialpapier gedruckt wird. Einzelne Merkmale, wie die Wertzahlen oder die Abbildungen, sind mit den Fingern ertastbar.

2.    Sicherheitsfaden
Der Sicherheitsfaden verläuft etwa in der Mitte des Geldscheines und wird im Gegenlicht sichtbar. Wer genau hinschaut, erkennt die Wertzahl sowie das Wort „Euro“ wechselweise lesbar und spiegelverkehrt.

3.    Wasserzeichen
Im Gegenlicht wird das Wasserzeichen im unbedruckten Bereich des Geldscheines sichtbar. Zu sehen ist sowohl die Wertzahl als auch das vorherrschende Architekturmotiv. Einige Bereiche sind heller, andere sind dunkler als das sie umgebende Papier.

4.    Durchsichtsregister
Das Durchsichtsregister befindet sich auf der Vorderseite der Banknote. In der linken oberen Ecke finden Sie unregelmäßige Zeichen, die im Gegenlicht eine vollständige Wertzahl ergeben.

5.    Spezialfolienstreifen und Iriodinstreifen
Auf der rechten Vorderseite der Euro-Note finden Sie den Spezialfolienstreifen. Wird die Banknote bewegt, sieht man wechselweise eine Wertzahl und ein mehrfarbiges Euro-Symbol (bei niedrigen Nennwert) oder das abgebildete Architekturmotiv (bei hohen Nennwerten).
Der Iriodinstreifen ist auf der Rückseite des Geldscheines zu erkennen und enthält das Euro-Symbol sowie die Wertzahl. Man erkennt ihn, in dem man den Schein kippt.

6.    Mikroschrift
An einigen Stellen der Banknote sind winzige Schriftzeichen in unterschiedlichen Größen angebracht. Diese sind teilweise nur mit der Lupe lesbar.

Weitere Eigenschaften sind mit bloßem Auge nicht erkennbar und werden nur mithilfe eine Infrarot-Gerätes und UV-Licht sichtbar.


Sehen, Fühlen, Kippen
Um das Erkennen der Sicherheitsmerkmale zu vereinfachen, rät die Deutsche Bundesbank zum Sehen, Fühlen und Kippen des Geldscheines.

Fühlen Sie z.B. einmal einen 20-Euro-Schein. Die Abbildung der Fenster, die Wertzahlen und die Abkürzung der Europäischen Zentralbank heben sich spürbar von der Oberfläche des Scheines ab.

Wenn Sie Ihren Geldschein ins Gegenlicht halten, sehen Sie deutlich das Wasserzeichen und den Sicherheitsfaden. Beides ist sowohl auf Vorder- als auch auf der Rückseite des Scheines zu erkennen.

Beim Kippen der Banknote werden auf einem silbrigen Streifen das Euro-Symbol und Wert als Hologramm sichtbar. Auf der Rückseite erkennt man jetzt den Iriodinstreifen, der mittig  neben dem Sicherheitsfaden angebracht ist und das Euro-Symbol und den Wert der Banknote ausweist.


Damit Ihnen nichts "blüht"...
Prägen Sie sich die Sicherheitsmerkmale in aller Ruhe ein und prüfen Sie Ihr Geld bei jedem Einkauf, Geldwechsel etc. Nehmen Sie Geld nicht leichtfertig entgegen, denn das kann richtig teuer werden: Sie machen sich nicht nur strafbar, sondern bekommen auch keine Entschädigung.

Haben Sie Zweifel, ob ein Geldschein echt ist, können Sie diesen bei der Hausbank oder in den Filialen der Deutschen Bundesbank überprüfen lassen. Grundsätzlich gilt: Wenn Sie Falschgeld erhalten haben, benachrichtigen Sie bitte sofort die Polizei.  

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