10-jähriges Eurojubliäum – Wie unsere Euroscheine und –münzen entstehen

Wer hätte das gedacht? Schon seit dem 1. Januar 2002, also knapp zehn Jahre lang bezahlen wir mit dem Euro. Das 10-jährige Jubliäum der europäischen Leitwährung wird von der Eurokrise überschattet. Experten finden aber auch lobende Worte, zum Beispiel zu den positiven Auswirkungen des Euros auf die deutsche Exportwirtschaft. Wir interessieren uns heute einmal für die Entstehungsgeschichte der „Hardware“ Euro. Online finden sich verschiedene Videos der Euro-Produzenten, die bis ins Detail zeigen, wo unser Geld herkommt.

EZB gewährt Blick in die Produktionsstätten

Die EZB erklärt zum Beispiel selbst, wie die Designs für die Euroscheine zustande gekommen sind, welche Sicherheitsmerkmale sie haben und wie Fälschungen entdeckt und zurückverfolgt werden. Außerdem erklärt die Europäische Zentralbank so genannte „Banknotentransporte“: Da in manchen (Urlaubs-)Ländern der EU überdurchschnittlich viele Banknoten hinzukommen und auf diese Weise andere Länder dauerhaft verlassen, sorgt die EZB gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken für Banknotentransporte: Länder mit einem Überschuss an Banknoten geben diesen an Euroländer mit Banknotenbedarf ab.

Produktion von Euromünzen in Spreeathen

Während die EZB und die nationalen Zentralbanken der Euroländer für die Produktion der Euroscheine verantwortlich sind, fällt die Herstellung der Münzen den Regierungen der verschiedenen Euroländer zu. In Deutschland geschieht das an 5 verschiedenen Produktionsstätten, unter anderem in der Münze Berlin. Ein Blick hinter die Kulissen des Unternehmens zeigt in Bild und Ton, wie Euromünzen geprägt werden:

National Geographic lüftet Geheimnis der Münzherstellung

Eine Ausgabe des britischen TV-Magazins National Geographic beschreibt den Herstellungsprozess noch ein paar Schritte vorher. Es wird detailliert erklärt, wie aus alten Kupferresten und Nickel eine 2-Euro-Münze entsteht – und das, obwohl die Briten selbst nach wie vor mit dem Pfund bezahlen.

Sind Ihnen die Euromünzen und –scheine in den letzten zehn Jahren eigentlich ans Herz gewachsen? Oder überdeckt die Eurokrise für Sie solche Gedanken vollständig?

 
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