Newsletter, vergleich.de 30.09.2008

 

Kreditangebote gibt es viele, also warum nicht das günstigste nehmen? Wer vergleicht, findet schnell das eine oder andere Top-Angebot. Doch welche Kredite wirklich vorteilhaft sind, verraten wir Ihnen hier...



Computer, Internet und „Surfen“ gehören heute für die meisten Menschen zum Alltag. Ob Telefonanbieter oder Buch-Schnäppchen, die meisten Produkte werden online angeboten und auch gekauft. Ebenso verhält es sich mit Krediten, Konten oder Anlageprodukten. Viele Anbieter bieten ihre Produkte online an und auf Portalen wie vergleich.de sind diese problemlos vergleichbar. Doch was versteht man eigentlich unter einem Nominal- oder einem Effektivzins?

Hinter dem Nominalzins verbirgt sich der eigentliche Zins für ein Finanzprodukt, es sind weder Bearbeitungsgebühren noch weitere Nebenkosten eingerechnet. Der Nominalzins ist jedoch nicht der Zins, der einen Kredit für Kunden vergleichbar macht. Nur über den Effektivzins ist ein Vergleich möglich und auch hier gibt es noch viel zu beachten.

Bei einer Baufinanzierung beispielsweise errechnet sich der Effektivzins aus dem Nominalzins inklusive Bearbeitungsgebühren und evtl. Disagio. Doch selbst wenn diese beiden Posten wegfallen, ist der Effektivzins in der Regel höher als der Nominalzins. Wie kann das sein? Die Antwort ist einfach: Werden Tilgungsleistungen mit Verzögerung vom Darlehensgeber gutgeschrieben, so zahlt der Darlehensnehmer Zinsen auf eigentlich bereits zurückgezahlte Beträge und damit verteuert sich das Darlehen. Der zweite Grund für einen höheren Effektivzins ist, dass der Nominalzins den Zinssatz „p.a.“ also für ein ganzes Jahr abbildet. Darlehenzinsen fallen jedoch nicht jährlich sondern monatlich oder vierteljährlich an. Das Darlehen verteuert sich somit, da mit den anfallenden Raten primär die Zinsen gezahlt werden, die Darlehenstilgung ist gerade zu Beginn eher gering. Es gilt: Je schneller ein Darlehen zurückgezahlt wird, desto weniger Zinsen fallen an.  Zum Baufinanzierungsvergleich

Im Ratenkredit-Vergleich zeigen wir Ihnen allein den Effektivzins auf, denn bei dieser Kreditart ist der Nominalzins für eine gute Vergleichbarkeit eher zweitrangig. Doch Achtung: nicht alle eventuell anfallenden Kosten sind von den Anbieten in den Effektivzins eingerechnet. Ist beispielsweise der Abschluss einer Restschuldversicherung eine Voraussetzung für einen Kreditabschluss, so wird diese Summe nicht im Effektivzins abgebildet. Beinhalten muss der Effektivzins nur: Nominalzinssatz, Bearbeitungsgebühren, Auszahlungskosten, Tilgungssatz, Tilgungsbeginn und –höhe, Zins-  sowie Tilgungsverrechnungstermine. Nicht enthalten sind beispielsweise: Restschuldversicherungen, Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit sowie alle weiteren Zusatzversicherungen.     

Der vergleich.de-Tipp: Vergleichen Sie alle Angebote sorgfältig, denn nicht jedes Zinsangebot hält, was es verspricht. Die Banken sind zwar nicht verpflichtet, alle anfallenden Nebenkosten auszuweisen, doch auf Ihre Rückfrage hin sollte eine solche Angabe erfolgen. Zögert ein Anbieter, Ihnen Auskunft über alle anfallenden Kosten zu erteilen, finden Sie bei vergleich.de ein Forum sowie Erfahrungsberichte, die Ihnen aufzeigen, welche Erfahrungen andere Kunden mit den verschiedenen Anbietern gemacht haben. Ratenkredit-Vergleich

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