Newsletter, vergleich.de 30. März 2009

 

Ein eigenes Häuschen ist der Traum vieler Deutschen. Doch kaum einer kann ihn einfach mal so aus der Portokasse bezahlen. Deshalb ist eine gut kalkulierte Finanzierung immens wichtig. Gut dabei zu wissen: Vater Staat hilft beim Sparen und bietet für Häuslebauer und -modernisierer zinsgünstige Darlehen an. 

Vereinfachte KfW-Programme
Mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt der Staat den Erwerb, die Modernisierung sowie die Errichtung von Wohnimmobilien. Um zentrale Ziele wie Klimaschutz und Heizkosteneinsparungen noch weiter voranzutreiben, wurden zum 1.4.2009 vorhandene Förderprogramme überarbeitet und neu strukturiert.

Darlehen aus dem „Wohneigentumsprogramm“ kann jeder beantragen, egal ob er die eigenen vier Wände baut oder kauft. Voraussetzung ist, dass man selbst drin wohnt. Bis zu 30 Prozent des Bauvorhabens können so über die KfW finanziert werden, maximal sind es 100.000 Euro. Zur Zeit wird dieses Programm ab einem Zinssatz von 3,96 Prozent angeboten – hier sollte man auf jeden Fall mit den Angeboten der Banken vergleichen.

Wer heute baut oder kauft, denkt auch an die Zukunft. Energieeffizienz ist da ein ganz großes Stichwort – auch um Kosten für Heizung und Strom zu sparen. Das Programm „Energieeffizient Bauen“ fördert die Errichtung von KfW-Effizienzhäusern oder Passivhäusern. Für bereits bestehende Gebäude kann das Programm „Energieeffizientes Sanieren“ genutzt werden. Gefördert werden jetzt auch einzelne Maßnahmen (Heizung, Dämmung, Lüftung, Fenster), die den Energieverbrauch senken. Der Förderbetrag wurde von 50.000 Euro auf 75.000 Euro pro Wohneinheit angehoben. Wer keinen Kredit benötigt, kann auch einen Zuschuss beantragen. Als zusätzliche Variante wurde „Altersgerecht umbauen“ in das KfW-Programm „Wohnraum modernisieren“ mit aufgenommen. Damit sollen Maßnahmen finanziert werden, die zu einer Barrierereduzierung in der Wohnung und im Wohnumfeld führen.

 

Ein kleiner Trick kann Top-Konditionen sichern
Wer bei einer Finanzierung nicht genügend Eigenkapital mitbringt, muss meist mit teureren Kreditzinsen rechnen. Um doch noch in den Genuss eines günstigen Zinssatzes zu kommen – schließlich können bereits wenige Prozentpunkte jede Menge Geld mehr oder weniger ausmachen – kann man tricksen. Und zwar mit den Förderdarlehen der KfW. Viele Banken behandeln KfW-Darlehen wie Eigenkapital. Nimmt man also ein Darlehen bei der KfW auf und wird dieses auf die Kreditsumme angerechnet, schrumpft der Kreditbetrag und damit auch der Zinssatz. Dennoch gilt: Vor der Finanzierung vergleichen! Denn auch ein staatlich gefördertes KfW-Darlehen kann unter Umständen teurer sein als ein Bankkredit.

 

Tipps für den Antrag
Ein KfW-Darlehen kann Sie bei Finanzierung Ihres Hauses unterstützen – wenn Sie einige Punkte beachten. So ist z.B. eine vorzeitige Tilgung während der Zinsbindung ausgeschlossen. Nehmen Sie diese Option also unbedingt in Ihren Baufinanzierungskredit mit auf.

Sie können das Kfw-Darlehen direkt bei der Bank beantragen, die auch Ihre Baufinanzierung abwickelt. Das passende Angebot finden Sie in unserem Baufinanzierungsvergleich. Wählen Sie einfach bis zu vier Anbieter aus und fordern Sie ein kostenloses und unverbindliches Finanzierungsangebot an. 


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