Newsletter, vergleich.de 29.01.2008

Ab dem 1. Februar gibt es die KfW-Förderdarlehen zu flexibleren Laufzeiten und mit neuen Zinsbindungsfristen. Alles über die Änderungen und  deren Vorteile finden Sie bei vergleich.de

Zum 1. Februar 2008 werden die Darlehen innerhalb des Wohnungsbauförderprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) deutlich flexibler. Zwei wesentliche Änderungen sind am Förderprogramm beachtenswert:

1. Darlehenslaufzeiten bis zu 35 Jahre: Künftig sind Darlehenslaufzeiten zwischen 20 und 35 Jahren möglich. Bisher mussten Darlehen des Wohneigentumsprogramms nach maximal 30 Jahren zurückgezahlt sein. Die neue Laufzeitstruktur soll dem Kunden größere Flexibilität und eine bessere Planbarkeit bei der Tilgung seiner Baufinanzierung bieten.

2. Bis zu 15 Jahre Zinsbindung: Neu ist auch die längere Zinsbindung von 15 Jahren. So kann ein Immobilienerwerber das günstige Zinsniveau auch bei den Förderdarlehen der KfW länger ausnutzen. In der Vergangenheit gab es solch lange Zinsbindungen nur bei „normalen“ Banken. Die KfW vergab lediglich Zinsbindungen von  5 und 10 Jahren.

Bis zu 30% der angemessenen Gesamtkosten des Immobilienerwerbs können Darlehensnehmer mit einem Kredit aus dem Wohneigentumsprogramm der KfW-Förderbank abdecken. Allerdings liegt die Obergrenze für die Förderdarlehen bei 100.000 Euro. Das KfW-Wohneigentumsprogramm ist auch mit anderen Förderprogrammen der KfW – wie zum Beispiel „Ökologisch bauen“ – kombinierbar. Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Informationsseiten für das KfW-Wohneigentumsprogramm

KfW-Darlehen können nicht direkt bei der KfW-Förderbank beantragt werden. Der Antrag muss generell von einem durchleitenden Kreditinstitut für den Endkunden gestellt werden. Die in unseren Vergleichslisten genannten Baufinanzierer bieten in der Regel die Beantragung von KfW-Darlehen an. vergleich.de hat für Sie außerdem eine umfassende Anbieterliste zusammengestellt:  Anbieterliste KfW-Darlehen

Nahezu einer Million(!) Menschen hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau mit ihrem Wohneigentumsprogramm bereits geholfen, den Traum vom eigenen Heim zu verwirklichen. Bereits seit 1997 können Privatpersonen dieses Programm zum Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum in Anspruch nehmen.

Der vergleich.de Tipp: Wer die Anschaffung eines Eigenheimes plant, sollte überprüfen, ob er unter die Fördervoraussetzungen der KfW-Darlehen fällt, denn Förderdarlehen sind oft deutlich günstiger als Bankdarlehen. Häufig können zusätzlich zu einem KfW-Darlehen auch noch Programme der Landesförderungen in Anspruch genommen werden, beispielsweise im Falle kinderreicher Familien, bei der Sanierung eines Gebäudes unter Denkmalschutz u.v.a.m. Die Förderangebote variieren jedoch von Bundesland zu Bundesland. Wichtig ist, dass generell die Anträge auf Förderung vor Maßnahmenbeginn, sei es Bau oder Kauf, eingereicht werden, denn abgeschlossene Projekte finden keine Förderung! Weitere Informationen

Impressum